#Instacops – privater Instagram Account als Polizist*in?

Kommentar eines Wissenschaftlers und Polizisten.
Erschienen am 24.05.2020 in Deutsche Polizei, 06/20., S. 20 ff

Bei meinen Vorträgen über die Generation Z geht es zum Teil auch um private Accounts von Polizeibeamt*innen in den Sozialen Medien, wenn sie dort als „Cop“ erkennbar sind. Der Umgang mit diesen sogenannten #instacops ist je nach Behörde und Bundesland durchaus sehr unterschiedlich. So werden bei manchen Polizeien Fotos mit Uniform in einem privaten Account disziplinarrechtlich geprüft, da dieses Foto vermeintlich während der Dienstzeit entstanden sein muss.

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Gibt es DIE Generation Z? Generationen vs. Sinus-Milieus.

Gibt es denn eigentlich „DIE“ Generation Z? Eine gute Frage, vor allem, wenn man sich einmal mit den Sinus-Milieus befasst hat. Das Sinus-Institut (Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH) hat sich seit über 40 Jahren darauf spezialisiert, die Gesellschaft vielschichtig zu analysieren. Und eines wird bei dieser Analyse deutlich, auch die Lebenswelt der Jugendlichen ist (wie eigentlich zu erwarten) sehr ausdifferenziert.

Die Sinus-Milieus

Die Forscher des Sinus-Instituts befragen verschieden Zielgruppen in sogenannten Lebenswelt-Explorationen unter anderem im Hinblick auf deren Werte, Einstellungen, Lebensziele und Lebensstil sowie den sozialen Hintergründen. Diese Daten werden analysiert und dabei können verschiedene Cluster gebildet werden. Diese Gruppen von Gleichgesinnten werden als Milieus bezeichnet. Um ein breiteres Bild zu bekommen, werden zudem quantitative Daten anhand eines standardisierten Fragebogens erhoben. Auf diese Weise wird versucht, ein möglichst realitätsnahes Bild der soziokulturellen Vielfalt in der untersuchten Population, z.B. den Jugendlichen in Deutschland, zu erlangen. Dabei kann das Institut aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in diesem Bereich auf einen historischen Datenschatz zurückgreifen und so auch Veränderungen deutlich machen (Längsschnittuntersuchungen). Einen kurzen aber sehr informativen Einblick in die deutschen Milieus gibt das folgende kurze Video.

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Generation Z – Schattenseiten der Digitalisierung

Ein kurzer Beitrag zu den Schattenseiten der Digitalisierung inkl. Videolink.

Ein Großteil der Generation Z, die auch als Mobile Natives bezeichnet werden, kann virtuos mit Smartphones umgehen – kein Wunder, sie sind damit aufgewachsen. Wer selbst Kinder hat, der konnte mit Sicherheit beobachten, dass die Kleines es schon im ersten Lebensjahr verstehen, Smartphones zu entsperren, darauf rumzuwischen. So intuitiv ist das System. Und die Kinder sehen von Anfang an, wie viel Zeit Mama und Papa vor den kleinen Bildschirmen verbringen – beim Spazierengehen mit den Kindern oder auf der Sitzbank beim Spielplatz. Die Eltern prägen so schon die Beziehung der Kinder zum Smartphone mit.

Dabei unterscheiden sich die Zler übrigens auch in verschiedenen Merkmalen von ihrer Vorgängergeneration, den Millennials (auch bekannt als Digital Natives), die eben noch nicht mit Smartphones, sondern „nur“ mit PCs aufgewachsen sind. Einerseits gelten viele der Generation Z als Multitasker², können mit bis zu fünf Bildschirmen gleichzeitig arbeiten. Bei Millennials sind es noch zwei Bildschirme, diesbezüglich scheinen Zler eine Art Millennials auf natürlichem Speed zu sein.

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Eisenhower 2.0 oder 7 Wege zur Effektivität

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Welche Einstellungen oder Angewohnheiten haben hocheffektive Menschen?
Einblicke in: „The 7 Habits of Highly Effective People. Powerful lessons in personal change.“ von Stephen R. Covey. Auch in deutsch verfügbar.

Absolut lesenswert, der Autor führt gut durch sein Buch und zwingt einen auch geschickt, über sich selbst nachzudenken. Und er rückt den Mensch – egal ob Mitarbeiter oder Vorgesetzter, Freund oder Familienmitglied in den Vordergrund. Wenn man sich mit den Themen Führung und Selbstorganisation schon beschäftigt hat, werden einem einige Dinge bekannt vorkommen. Diese werden aber oft in einen sehr interessanten Kontext gerückt (z.B. Eisenhower 2.0).

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