Internationales Kompendium zum Thema Versammlungslagen

Nur bis zum 26. Februar 20% auf unser Buch: https://publicorderpolicing.com/d2b und beim Checkout den Code „S2QcZ8CLhwghoM“ nutzen (gültig bis 26. Februar 2024).

Unser neues Buch „Public Order Policing. A Professional’s Guide to International
Theories, Case Studies, and Best Practices“ ist erschienen. Es geht wieder um Versammlungslagen und umfasst verschiedene internationale Perspektiven, zum Beispiel aus England, den Niederlanden, Frankreich den USA und natürlich auch Deutschland.

Hier könnt ihr die Einleitung mit den Abstracts aller Kapitel kostenlos herunterladen.

Das Buch gibt es als Hardcover oder Ebook direkt beim Verlag (hier klicken) oder auch bei Amazon. Wenn ihr direkt beim Verlag bestellt, unterstützt ihr meine Arbeit, daher würde mich das freuen.

Integration der Generation Z – ein Projekt der Bundespolizei

Ein spannender Beitrag der Bundespolizei zur Integration der Generation Z in die Ausbildungs- und Arbeitswelt der Polizei im Handbuch Polizeimanagement:

Die Bundespolizei wächst. Eine bislang nie dagewesene Anzahl neuer Mitarbeiter*innen stellt die Bundespolizei auf allen Ebenen vor große Herausforderungen. Die neuen Kolleg*innen haben zu Recht einen Anspruch darauf, zielgerichtet eingearbeitet und „mitgenommen“ zu werden. Dieser Herausforderung widmet sich ein Gemeinschaftsprojekt mit Vertreter*innen aus allen Bereichen der Bundespolizei, einschließlich Personalvertretung und Gleichstellung. Doch wie gelingt eine nachhaltige Integration neuer Mitarbeiter*innen speziell in der Bundespolizei? Diese Fragestellung bildet das Herzstück des Projektes „Integration neuer Mitarbeiter*innen“ unter der Leitung von PD Dr. Schmelzer. Das Autorenteam skizziert den Aufbau und den Ablauf des Projektes und stellt erste Projektergebnisse auf dem Weg zu bundespolizeiweit einheitlichen Mindeststandards vor. Inhaltliche Schwerpunkte wie z. B. die Bedeutung von Führung und des Miteinanders im Kontext der Einarbeitung neuen Personals werden mit den bislang erzielten Befragungsergebnissen unterlegt und anschaulich dargestellt. Eine zentrale Rolle nehmen dabei sowohl die Anwärter*innen und Laufbahnabsolvent*innen als derzeitige und künftige Bedarfsträger*innen als auch die bestehende Mitarbeiterschaft, die „Stammbeamten“, ein.

Die Rolle der Polizei bei Versammlungen

Nach zwei Jahren Arbeit ist es geschafft – mein neues Buch ist erschienen. Die Einleitung zum Buch und eine Übersicht über die Autoren und Inhalte der Kapitel kann hier (klick) kostenlos heruntergeladen werden.

Eine erste Rezension ist auch schon erschienen, u.a. in der Hessischen Polizeirundschau, verfasst von Rudi Heimann, Polizeivizepräsident des PP Südhessen. Ein kleiner Auszug: „Die rund 380 Seiten, die von Bernd Bürger zusammengestellt wurden, sind ein lesenswerter Gewinn für alle Polizeipraktiker und jede Person, die sich auf wissenschaftlicher wie auch einsatzstrategischer und -taktischer Ebene mit dem Phänomen Mensch in Ansammlungen, Versammlungen oder Veranstaltungen beschäftigt. Und ich stimme dem Herausgeber in seiner Einschätzung zu, dass die Inhalte in dieser komprimierten Form und hohem Transferanteil zur Praxis bis- lang nicht Gegenstand von praxisorientierten Curricula sind. Es bleibt damit zunächst jeder verantwortungsbewussten Führungskraft zunächst selbst überlassen, sich mit diesem Werk weiterzubilden und die Inhalte auf geeignete Weise zu vermitteln, um die eigene und die Sicherheit der ihr anvertrauten Einsatzkräfte wirksam zu erhöhen.“
Hessische Polizeirundschau 4/22, S. 16.

Das Buch ist hier erhältlich (wer meine Arbeit unterstützen will, bestellt direkt beim Verlag, dann bekomme ich auch was ab):

Oder beim lokalen Buchhändler, dann freut der sich. Alternativ freut sich Jeff:

Foto: Mirjam Hagen

Zum Inhalt:

Versammlungen sind wichtiger Bestandteil von Demokratie und Rechtsstaat. Der Umgang eines Staates mit Demonstrierenden wirkt nicht nur nach innen, er wird auch international wahrgenommen, man denke z.B. an Myanmar, Belarus, Hongkong oder Russland.

Für Eskalationen bei Versammlungen oder Veranstaltungen, bei denen eine Vielzahl von Menschen zusammenkommt, gibt es oft alltagsplausible Erklärungen. Doch viele dieser vermeintlich deterministischen Ursachen, Zusammenhänge oder Rollenzuschreibungen sind widerlegt oder zu stark verkürzt. Dies kann bei den Akteuren zu Fehlinterpretationen, negativen Stereotypisierungen und letztlich zu nicht optimalen Entscheidungen führen. Insbesondere bei großen Menschenmengen kann dies schwerwiegende Folgen haben: Die Lage kann eskalieren, in Ausschreitungen sowie blanker Gewalt münden.

Ziel dieses Buches ist es, einen Überblick über internationale Good-Practice Ansätze zu geben, wie in einem demokratischen Rechtsstaat der Umgang mit Menschenmengen gestaltet sein sollte. Dazu werden wissenschaftliche Erkenntnisse u. a. aus Soziologie, Psychologie, Kriminologie, Ethik und Recht interdisziplinär aufgearbeitet und anhand zahlreicher praktischer Beispiele beleuchtet.