Werkzeug aus Kapitel 4
Was man nicht benennen kann, kann man weder bei sich noch bei anderen steuern. Zwölf Wörter reichen für den Anfang.
Tobias reißt die Tür auf, rot im Gesicht, die Stimme zu laut. Ein halbes Jahr lang hieß es, die Beförderung wird was. Jetzt geht die Stelle an einen anderen. Bernd sagt: „Jetzt beruhigen Sie sich erst mal.“ Es ist der schlechteste Satz, der ihm in diesem Moment einfallen konnte, und Kapitel 4 erklärt, warum.
Die Kurzfassung: Ein Gefühl, das benannt wird, verliert an Wucht. Das gilt für andere („Sie sind gerade richtig enttäuscht, und das zu Recht“) und für dich selbst. Nur braucht man dafür Wörter. Und zwischen „gut“ und „schlecht“ liegt bei vielen Führungskräften erstaunlich wenig.
Jedes mit einem Satz, was es ist und was es dir sagen will:
Wer diese zwölf aktiv benutzt, führt andere Gespräche als jemand, dessen gesamtes Repertoire aus „passt schon“ besteht.
Zum Aufhängen, in groß: Die Schweizer Kampagne „Wie geht's dir?“ hat ein ABC der Emotionen entwickelt, ein Plakat mit Gefühlszuständen von A bis Z. Für den Teamraum oder die Kaffeeküche. Zum ABC der Emotionen
16 Kapitel, 88 Werkzeuge, eine Geschichte: Bernd, der alles richtig machen will und dabei manches übersieht. Zu jedem Kapitel die Forschung dahinter und Werkzeuge für den nächsten Arbeitstag.
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Von Dr. Bernd Bürger, Polizeidirektor, Advanced PERMA-Lead®-Consultant und Keynote-Speaker. Mehr auf docbb.de.