Gibt es DIE Generation Z? Generationen vs. Sinus-Milieus.

Gibt es denn eigentlich „DIE“ Generation Z? Eine gute Frage, vor allem, wenn man sich einmal mit den Sinus-Milieus befasst hat. Das Sinus-Institut (Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH) hat sich seit über 40 Jahren darauf spezialisiert, die Gesellschaft vielschichtig zu analysieren. Und eines wird bei dieser Analyse deutlich, auch die Lebenswelt der Jugendlichen ist (wie eigentlich zu erwarten) sehr ausdifferenziert.

Die Sinus-Milieus

Die Forscher des Sinus-Instituts befragen verschieden Zielgruppen in sogenannten Lebenswelt-Explorationen unter anderem im Hinblick auf deren Werte, Einstellungen, Lebensziele und Lebensstil sowie den sozialen Hintergründen. Diese Daten werden analysiert und dabei können verschiedene Cluster gebildet werden. Diese Gruppen von Gleichgesinnten werden als Milieus bezeichnet. Um ein breiteres Bild zu bekommen, werden zudem quantitative Daten anhand eines standardisierten Fragebogens erhoben. Auf diese Weise wird versucht, ein möglichst realitätsnahes Bild der soziokulturellen Vielfalt in der untersuchten Population, z.B. den Jugendlichen in Deutschland, zu erlangen. Dabei kann das Institut aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in diesem Bereich auf einen historischen Datenschatz zurückgreifen und so auch Veränderungen deutlich machen (Längsschnittuntersuchungen). Einen kurzen aber sehr informativen Einblick in die deutschen Milieus gibt das folgende kurze Video.

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Generation Z – Schattenseiten der Digitalisierung

Ein kurzer Beitrag zu den Schattenseiten der Digitalisierung inkl. Videolink.

Ein Großteil der Generation Z, die auch als Mobile Natives bezeichnet werden, kann virtuos mit Smartphones umgehen – kein Wunder, sie sind damit aufgewachsen. Wer selbst Kinder hat, der konnte mit Sicherheit beobachten, dass die Kleines es schon im ersten Lebensjahr verstehen, Smartphones zu entsperren, darauf rumzuwischen. So intuitiv ist das System. Und die Kinder sehen von Anfang an, wie viel Zeit Mama und Papa vor den kleinen Bildschirmen verbringen – beim Spazierengehen mit den Kindern oder auf der Sitzbank beim Spielplatz. Die Eltern prägen so schon die Beziehung der Kinder zum Smartphone mit.

Dabei unterscheiden sich die Zler übrigens auch in verschiedenen Merkmalen von ihrer Vorgängergeneration, den Millennials (auch bekannt als Digital Natives), die eben noch nicht mit Smartphones, sondern „nur“ mit PCs aufgewachsen sind. Einerseits gelten viele der Generation Z als Multitasker², können mit bis zu fünf Bildschirmen gleichzeitig arbeiten. Bei Millennials sind es noch zwei Bildschirme, diesbezüglich scheinen Zler eine Art Millennials auf natürlichem Speed zu sein.

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Game Changers – die besten Lifehacks

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Klüger, schneller und glücklicher – die besten Lifehacks der 450 außergewöhnlichsten Leader, Querdenker und Gurus. Die 46 Gesetze des Erfolgs. Einblicke in: „Game Changers“ von Dave Asprey.

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Eisenhower 2.0 oder 7 Wege zur Effektivität

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Welche Einstellungen oder Angewohnheiten haben hocheffektive Menschen?
Einblicke in: „The 7 Habits of Highly Effective People. Powerful lessons in personal change.“ von Stephen R. Covey. Auch in deutsch verfügbar.

Absolut lesenswert, der Autor führt gut durch sein Buch und zwingt einen auch geschickt, über sich selbst nachzudenken. Und er rückt den Mensch – egal ob Mitarbeiter oder Vorgesetzter, Freund oder Familienmitglied in den Vordergrund. Wenn man sich mit den Themen Führung und Selbstorganisation schon beschäftigt hat, werden einem einige Dinge bekannt vorkommen. Diese werden aber oft in einen sehr interessanten Kontext gerückt (z.B. Eisenhower 2.0).

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Atomic Habits: Gewohnheiten verändern

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Wie man mit kleinen Änderungen große Effekte bzw. Ziele erreichen kann.
Einblicke in das Buch „Atomic Habits – Tiny Changes, Remarkable Results. An Easy and Proven Way to Build Good Habits and Break Bad Ones“ von James Clear.

Wer keine Lust auf englische Lektüre hat, ab 21.4. gibt es das Buch auch auf Deutsch – bei Amazon ansehen.

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BEMM – Effektives und effizientes Mindstorming für größere Gruppen

Moderationstechnik: Wie man das Schwarmwissen größerer Gruppen effektiv und effizient sammeln und darstellen kann.

Vor einigen Jahren hielt ich Vorlesungen an der DHPol zum Thema Polizei & Wissenschaft, jeweils mindestens vor einer Studiengruppe, oftmals auch vor zwei zusammengelegten Gruppen, also 25 bis 50 Studierenden. Ich fand es aber gerade bei diesem sehr spannenden und oft kontrovers diskutiertem Thema wichtig, auch das „Publikum“ mit einzubinden. Aus diesem Grund habe ich mir diese Methode ausgedacht und sie ist zu meiner Lieblingsmethode geworden, um auch bei größeren Gruppen höchsteffizient Meinungen, Ideen, etc. sammeln zu können. Zudem ist sie oftmals sehr witzig in der Umsetzung – wieso wird gleich erklärt.

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